Tenuta del Barone di Montemurlo — Toskanisches natives Olivenöl extra
Der Olivenhain
Frantoiano, Moraiolo und Leccino in den Hügeln über Montemurlo. Drei Sorten, die allein kein gutes Öl ergäben – zusammen schon.
Drei Sorten, ein Öl
Frantoiano bringt Fruchtigkeit und Struktur: Es ist die Sorte, die in der Toskana das Rückgrat fast aller Cuvées bildet, und in Montemurlo wächst sie schon so lange, dass daraus eine eigene lokale Sorte entstanden ist, der Frantoiano di Montemurlo.
Moraiolo bringt Bitterkeit und Schärfe – die echten, die im Hals kratzen und die man nur spürt, solange das Öl jung ist. Leccino gleicht aus: süß und rund, hält er die beiden anderen zusammen.
Zusammen geerntet und gepresst, nicht erst danach gemischt: Das nennt man einen Feld-Blend, und so entsteht die Balance in der Ölmühle statt im Tank.
Die Ernte
Zwischen Oktober und November, je nachdem, wie das Jahr verlaufen ist. Wir beginnen, wenn die Oliven noch grün sind und gerade die Farbe wechseln, und hören auf, bevor sie ganz schwarz sind.
Je früher man erntet, desto weniger Öl bekommt man und desto bitterer, grüner und reicher an Polyphenolen ist es. Je länger man wartet, desto mehr Öl kommt heraus und desto süßer und runder wird es. Deshalb entstehen aus derselben Ernte zwei verschiedene Öle: Luce aus den Oliven vom Saisonbeginn, Raccolto aus denen vom November.
Geerntet wird mit Kämmen und Netzen, Baum für Baum, und die Oliven kommen in gelochte Kisten: Gestapelt atmen sie, statt warm zu werden.
Der Hügel
Die Bäume schauen nach Süden, auf die Ebene zwischen Prato und Pistoia. Der Monteferrato im Rücken schützt vor dem Nordwind, und das wenige Wasser, das der steinige Boden hält, macht die Bäume weniger großzügig und die Oliven konzentrierter.
Es ist kein leichtes Land, und es bringt keine großen Mengen. Es bringt gutes Öl.
Alle Öle